Allgäuer Zeitung, 09.04.2019

 

30 Jahre und noch immer Trendsetter

In Wertach gründeten Frauen 1989 eine Liste, um im Gemeinderat mitzuwirken. Nachahmer 2019 in Immenstadt

von Silvia Reich-Recla

Dass Frauen gleichberechtigt mitbestimmen, wenn es um die Gemeindepolitik geht, sollte selbstverständlich sein, ist es aber noch lange nicht. Im südlichen Landkreis Oberallgäu sind weniger als 20 Prozent Frauen in den Kommunalparlamenten. In Wertach sind es aktuell drei von 14.

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2019-04-09 Allgaeuer Anzeigeblatt 30 Jahre und noch immer Trendsetter

 
 


  


Weltfrauentag am 8. März 2019

Weltfrauentag: „Mutter des Grundgesetzes“ im Fokus

Den 108. Weltfrauentag begingen Mitarbeiterinnen des Landratsamtes Oberallgäu, der Stadtverwaltung Sonthofen, amtierende und ehemalige Kreis- und Stadträtinnen sowie  stellvertretende Oberallgäuer Bürgermeisterinnen in der Filmburg Sonthofen.
Gezeigt wurde der authentische Streifen „Die Sternstunde ihres Lebens“. Darin verkörpert die Schauspielerin Iris Berben die „Mutter des Grundgesetzes“, Elisabeth Selbert. Die Abgeordnete und Juristin (1896 – 1986) kämpfte im Jahr 1948 gegen alle Widerstände erfolgreich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das  Grundgesetz der späteren Bundesrepublik Deutschland.
Frauen früherer Generationen hätten viel erreicht, sagte einleitend stellvertretende Landrätin Gertrud Knoll (vorne, Mitte). Dazu zählten beispielsweise das Wahlrecht oder die Berufstätigkeit ohne Einwilligung des Ehemannes. Doch auch heute noch gebe es in puncto Chancengleichheit einiges zu tun. Ein Platz an einem Konferenztisch bedeute für eine Frau nicht automatisch, dort auch eine Stimme zu haben. „Ergreift das Wort, denn das Reden ist Macht“, appellierte sie an das weibliche Publikum.
Mit Rosen und guten Wünschen zum Weltfrauentag verabschiedeten sich die Initiatorinnen, Ilona Authried, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt (sitzend, rechts) und ihre Stellvertreterin Miriam Duran (links) von den Gästen.
  

    

 

Weltfrauentag-3

Foto: Cilia Schramm

 


 

 

Ausflug am 10./11. November 2018 nach Frankfurt am Main

Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Wie außergewöhnlich schwierig es für die Vorkämpferinnen des Frauenwahlrechts war, zeigt eine eindrucksvolle Ausstellung in Frankfurt.

Dies war der Anlass, unseren diesjährigen Ausflug nach Frankfurt zu machen. Am ersten Tag Sightseeing und am Zweiten die Ausstellung.

Nach einer bequemen Bahnfahrt sind wir gut in unserem Hotel angekommen und haben sofort unsere Sightseeing-Tour durch Frankfurt begonnen.

Die Stadt mit der unverwechselbaren Skyline, den Fachwerkhäusern der Altstadt, dem Dom, der Paulskirche und der Römer, wie das Rathaus genannt wird, hat uns sehr beeindruckt. Nach einem guten Abendessen am alten Hafen mit sagenhaftem Ausblick ließen wir den Abend in einer gemütlichen Tapas-Bar in Sachsenhausen ausklingen.

Der nächste Tag war geprägt durch die Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“, welche im Historischen Museum großartig dargestellt wird. Sie zeigt auf, die Gleichberechtigung der Frauen ist keine Selbstverständlichkeit, weder im täglichen Leben, im Beruf noch in der Politik!

Nach „Original Frankfurter Würstchen“ vom Kiosk besichtigten wir noch die „Neue Altstadt“ und den Börsenplatz und schon war es wieder Zeit die Bahnreise nach Hause anzutreten.

Wir waren alle der Meinung Frankfurt ist eine Reise wert. Es war hochinteressant und der Ausflug war, wie immer harmonisch, lustig und diskussionsreich.

 

Ausstellung Frauenwahlrecht-1