1. August 2021 - Jahresausflug

Ausstellung "Frauen im Schloss II" in Bad Grönenbach" 

Geplant war eigentlich Warschau, Brüssel, Wien – oder so ähnlich...
In Zeiten von Corona blieben wir natürlich im Land.

Das Ziel ist immer einen schönen Tag miteinander zu verbringen, mit vielen interessanten Eindrücken und Diskussionen über Alltag und Politik.

So war die Idee geboren Bad Grönenbach zu besuchen. Zuerst verwöhnten wir uns bei einem Brunch im Wald-Cafe, danach waren wir hungrig nach Kultur. Im Hohen Schloss von Bad Grönenbach gibt es eine Ausstellung "Frauen im Schloss II" mit Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Skulpturen und Installationen. 23 Künstlerinnen aus dem Allgäu und darüber hinaus zeigen insgesamt 450 Werke auf drei Stockwerken. Das Schloss, allein mit dem schönen Ausblick auf das weite Unterallgäu, war schon einen Ausflug wert und die Ausstellung war sehr beeindruckend und lohnend.

Außerdem gibt es in dem weitläufigen Park um das Schloss noch einen sehr schönen Kräutergarten zu bestaunen.

Das Wetter ließ Wünsche offen, dennoch war der Ausflug gelungen und interessant.
Wir freuen uns bereits jetzt schon aufs nächste Jahr.

 

 Hohe SchlossHohe Schloss4Hohe Schloss2Hohe Schloss3

 


 

08.07.2021 Verabschiedung von Cornelia Führer-Hölzler als Gemeinderätin

Nach 12 Jahren im Ehrenamt

Ein großes Dankeschön stand über der Verabschiedung von Cornelia Führer-Hölzler aus dem Gemeinderat Wertach im Jahr 2020 durch die Unabhängige Frauengruppe Wertach. Coronabedingt konnte diese erst jetzt stattfinden.

Cornelia Führer-Hölzler war für die Unabhängige Frauengruppe Wertach zwei Perioden (12 Jahre) im Gemeinderat als engagiertes Mitglied, unter anderem auch in den Ausschüssen Finanzen, Energie und Umwelt tätig.

Nach einführenden Worten von Elisabeth Mayr-Hergenröther (Gemeinderätin 2002 bis 2014) hielt Rosi Stokklauser (amtierende Gemeinderätin seit 2014) eine lobende und ehrende Laudatio. Sie betonte wie Cornelia Führer-Hölzler mit großem Engagement und Leidenschaft im Gemeinderat arbeitete.

Cornelia Führer-Hölzler zog dann einen Bogen über die Arbeit des Gemeinderates während ihrer Zugehörigkeit, in welcher viele wichtige Entscheidungen gefällt wurden, wie: die Fertigstellung der Umgehungstraße, Erschließung Baugebiet Linzenleiten und Gewerbegebiet, Erneuerung des Kurparks usw. und nicht zuletzt die Planung für die Neue Dorfmitte (Gasthof Engel).

Zum Dank für ihr großes Engagement überreichte die Gruppe ein Bild von der Künstlerin Magdalena Willems-Pisarek mit dem Titel „Spiegelung am Grüntensee“ (Öl mit Wachs auf Leinwand)

 

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 von links: Cornelia Führer-Hölzler, Rosi Stokklauser, Magdalena Willems-Pisarek

 


 

Marktgemeinderätinnen der Unabhängigen Frauengruppe Wertach

Der neue Marktgemeinderat hat vor fast neun Monaten seine Arbeit aufgenommen. Erstmalig wurden seit der Gründung der Unabhängigen Frauengruppe Wertach drei Frauen in den Rat gewählt.

Coronabedingt kann der Austausch und die Diskussion nicht wie gewohnt erfolgen, daher berichten unsere drei Marktgemeinderätinnen über ihre Erfahrungen in dieser spannenden und herausfordernden Phase auf unserem digitalen Medium.

Lesen sie exklusiv die Berichte von Alexandra Niederwald, Roswitha Stokklauser und Katharina Willer.

 

Dr. Alexandra Niederwald ist in der ersten Legislaturperiode
im Marktgemeinderat. Sie ist Mitglied im Umwelt- und
Energieausschuss.

Alexandra Niederwald

 

Ein sehr interessantes und mit Sicherheit etwas anderes Jahr im Gemeinderat Wertach ist nun vorbei.

 

Wie waren meine Eindrücke?

  1. Da gibt es zwei sehr angenehme „Mitstreiterinnen“, liebe Rosi und Katharina, welche ich zwar schon kannte, aber jetzt auf eine neue und sehr angenehme Art nochmals kennenlernen durfte. Die Meinungen von den beiden bei diversen Themen gibt mir auch eine gute Linie um Entscheidungen zu treffen. Vielen Dank euch beiden.

  2. Die ganz normalen Themen des Gemeinderats von der „anderen“ Seite /also nicht Zuhörer der öffentlichen Sitzung oder über das Gemeindeblatt zu betrachten und sich nicht nur mit dem gefühlten Recht, sondern mit realem Recht /z.B. Baurecht auseinanderzusetzen war natürlich eine völlig neue Erfahrung, aber hier ist es, zum Glück wie so oft im Leben, dass man mit der Zeit einen guten Einblick in die Materie erhält. Auch der fundierte Sachverstand vom Meyer Jörg ist hier eine sehr große Hilfe.

  3. Eine weitere Bereicherung ist es für mich, auch die Meinungen und Strömungen der anderen Fraktionsmitglieder zu erleben und sich auch hiervon einiges für sich selbst in der Meinungsfindung herauszufiltern.

  4. Sich der Verantwortung bewusst werden.
    Es sind Entscheidungen, manchmal größere, manchmal kleinere Entscheidungen welche getroffen werden müssen, manchmal nur für einzelne, manchmal auch für die gesamte Gemeinde, manchmal nur für kurzfristige Maßnahmen, manchmal auch für längerfristige und langfristige Maßnahmen.

  5. Auch der, leider durch Corona geschuldet, Mangel an Austausch mit euch, liebe Mitstreiterinnen fehlt mir. Oft denke ich mir, wie wäre die Meinung, oder was gäbe es für Anregungen von euch.

  6. Mit Sicherheit kommen auf die Gemeinde coronabedingte Herausforderungen zu. Diese Entscheidungen werden im Gemeinderat, mit Sicherheit nicht immer leicht oder zur allgemeinen Zufriedenheit ausfallen. Hierfür muss ich/man/wir uns 2021 und wahrscheinlich auch 2022 stellen.

  7. Die großen Themen der Gemeinde, wie der coronagebeutelte Haushalt, die richtige Entscheidung über die Vergabe unserer Sennkuche gaben bereits auch manchmal einiges „Kopfzerbrechen“. Auch das Thema unserer Ortsmitte ist noch mit Fragezeichen versehen, aber bereits von unserem Vorgremium auf einen guten Weg gebracht. Auch die Gewichtung der Themen bei begrenztem Haushalt ist eine Herausforderung an uns alle und wird uns dieses Jahr begleiten.

So, da ich kein Mensch von großen geschriebenen Worten bin und mir lieber der direkte Austausch mit den Menschen ist, ist mein Wunsch für 2021 (auch, wenn es jetzt schon auf Ostern zugeht) ein Treffen mit euch, auch gerne auf unkonventionelle Weise, sei es virtuell oder auch mal als Frischlufttreffen, sofern es die aktuellen Coronazahlen zulassen würden.

In diesem Sinne wäre ich auch über Meinungen Anregungen von euch dankbar um mehr davon auch in meine/unsere Entscheidungen einfließen lassen zu können.

In diesem Sinne, bis hoffentlich bald in irgendeiner Form und bleibt gesund

Alexandra Niederwald

 

 

 

Roswitha Stokklauser ist in der zweiten Legislatur-
periode im Marktgemeinderat. Sie ist Mitglied im
Bau- und Grundstücksausschuss sowie im Tourismus-
ausschuss, Familienbeauftragte und Beauftragte für
Schul- und Kindergartenangelegenheiten.

Roswitha Stokklauser

 

Es bleibt spannend im Gemeinderat

Meine zweite Periode hat so begonnen, wie die erste endet: arbeitsreich und mit wichtigen Fragestellungen, die die Zukunft Wertachs betreffen.
Natürlich hat Corona - wir tagen zur Zeit im Kolpinghaus - für die Verwaltung mehr Arbeit und von uns Flexibilität gefordert: Maske, Lüften, Abstand waren gewöhnungsbedürftig und es ist sehr schade, dass das gemeinsame Einkehren nach der Sitzung nicht stattfinden darf. Man kommt zwar deutlich früher in's Bett, aber die Fragen zu den Sitzungsthemen kreisen länger in meinem Kopf.

Im Dezember hatten wir eine informative Klausurtagung, moderiert von Dr. Zettler, in der wir Impulse für die zukünftige Ortsentwicklung bzw. unsere Zielvorstellungen dazu diskutierten.
Ich habe den Eindruck, dass die bewährten und die neuen Gemeinderäte gemeinsam an einem Strang ziehen. Jeder bringt seinen Sachverstand und auch seine persönliche Lebenssituation ein.

Die Bürgermeisterin Gertrud  Knoll und ihre Stellvertreter versuchen mit viel Engagement neue, zum Teil durch Corona erschwerte, Herausforderungen anzugehen und dem Rat zur Diskussion und Entscheidung vorzulegen.

Alexandra, Katharina und ich sind "voll motiviert" für unseren Heimatort unser Bestes zu geben!

Roswitha Stokklauser

 

  

 

Katharina Willer ist in der ersten Legislaturperiode im Marktgemeinderat. Sie ist Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie Jugendbeauftragte.  Katharina Willer original
 

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Unabhängigen Frauengruppe Wertach,

dank eurer Unterstützung darf ich mich seit letztem Mai im Gemeinderat Wertach einbringen.

Ich habe erwartet, über die gemeindlichen Belange sowie die der Bürger informiert und eingebunden zu werden. Vor allem das Thema Ortsmitte hat mich sehr interessiert. Die Neugestaltung unseres Ortskernes wird weiterhin spannend und auch anspruchsvoll bleiben. Es gibt viele verschiedene Gesichtspunkte, nicht zuletzt die Kostenfrage, die unter einen Hut gebracht werden müssen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir das gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin und dem Gemeinderat schaffen werden. Leider müssen wir uns alle noch etwas gedulden, bis belastbare Zahlen vorliegen und wir hier weitere Entscheidungen treffen können.

Gerade auf der Klausurtagung im November konnten wir uns ausgiebig über die grundlegenden Pläne für die Zukunft unserer Heimatgemeinde unterhalten.

Es freut mich zu sehen, dass der Austausch unserer Meinungen und Vorstellungen auch über die Fraktionsgrenzen hinweg wunderbar funktioniert. Es werden andere Meinungen gehört und akzeptiert.

Natürlich macht mir die Arbeit mit meinen beiden Kolleginnen Roswitha und Alexandra besonders viel Freude. Solange es uns aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen möglich war, haben wir uns vor den Sitzungen über die Tagesordnungspunkte ausgetauscht.

Am meisten freut es mich, immer etwas Neues dazu zu lernen. Alle Ratsmitglieder kommen aus verschiedenen Berufsbereichen. Somit kann jeder fachkundige Beiträge vorbringen, die uns alle weiter bringen.

Ich freue mich schon auf das zweite Jahr im Gemeinderat und hoffe, dass wir in Zukunft die Sitzungen wieder ohne Kontaktbeschränkungen durchführen können. Somit kann auch der Austausch vor und nach den Sitzungen wieder stattfinden. Nur durch ein geselliges Beisammensitzen kann die Kameradschaft im Gemeinderat weiter gestärkt werden.

Weiterhin hoffe ich, dass wir im neuen Jahr auch wieder eine Bürgerversammlung durchführen können, um vor Ort die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger hören zu können.

Für eure Anliegen habe ich immer ein offenes Ohr.

Eure Katharina Willer

 


 

Das Jahr 2020

Die ersten Monate des Jahres 2020 standen im Zeichen der Kommunalwahlen und Corona war noch weit weg. Seit Mai haben wir im Landkreis Oberallgäu eine Landrätin, wir haben in der Marktgemeinde Wertach eine Bürgermeisterin und die Wertacher Bürgerinnen und Bürger haben drei Frauen der Unabhängigen Frauengruppe Wertach in den Marktgemeinderat gewählt. Was für ein Erfolg!

Ende März war uns allen klar, Corona ist auch bei uns angekommen. Wir üben uns in Social Distancing, wir lernen die AHA-Regeln und beschäftigen uns mit Inzidenzen, Impfstrategien und wissenschaftlichen Podcasts. Unsere monatlichen Treffen, welche wir seit 30 Jahren organisieren, können nicht stattfinden. Dennoch gibt es viele Themen und Fragestellungen und daher haben wir auf unserer Homepage www.frauengruppe-wertach.de unter "Wissenswertes" ausgewählte und aktuelle Beiträge eingestellt. Wir freuen uns über Ihren virtuellen Besuch.

Das kommunalpolitische Leben ist gefühlt in den Hintergrund geraten und weniger präsent. Es fehlt der Austausch und die öffentliche Diskussion, dies wird durch die aktuelle Situation mehr denn je bewusst. Wir wünschen allen Mandatsträgern in politischer Verantwortung gute Entscheidungen in dieser herausfordernden Zeit.

In diesem Jahr erleben wir eine besondere Weihnachtszeit, umso mehr wünschen wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürger besinnliche sorgenfreie Weihnachten und einen zuversichtlichen Blick auf das Jahr 2021.

Die Frauen der Unabhängigen Frauengruppe Wertach

 


 

22. August 2020 - Jahresausflug

Wanderung auf dem Sebaldweg

9 Frauen machten sich auf den Weg und folgten den Spuren von W.G. Sebald auf dem im Jahr 2004 angelegten Sebaldweg von Oberjoch nach Wertach.

Um 9.12 Uhr fuhren wir mit dem Linienbus nach Oberjoch. Von dort wanderten wir zuerst auf der alten Salzstraße zum ehemaligen Zollhaus an der deutsch-österreichischen Grenze, wo sich die 1. Stele befindet. Durch das malerische Alpsteigtobel ging es bergab nach Krummenbach mit kurzer Verschnaufpause in der kunstvoll renovierten Kapelle. In Unterjoch überraschte uns ein kurzer Regenschauer. Weiter ging es ein Stück entlang des Flusses Wertach zur Hinteren Sorg. Dort machten wir ausgiebig Rast bei einer zünftigen Brotzeit, Kaffee und Kuchen und guter Unterhaltung. Gut gestärkt traten wir den letzten Wegabschnitt an über die Pfeiffermühle, das enge Plätt hinaus nach W., wo an der Starzlachbrücke die 6. und letzte Stele steht und den Weg abrundet.

Abschied nahmen wir am Geburtshaus des Autors in Wertach in der Grüntenseestraße 3. So ging nach 13 km Sebaldweg ein kurzweiliger und vergnüglicher Ausflug zu Ende.

 

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